Bis zu den staatsrechtlichen Umwälzungen in Folge der Niederlage von Mohács 1526 war Siebenbürgen als Herzogtum oder "Wojewodschaft" Teil des ungarischen Reiches und führte dementsprechend kein eigenes Wappen. Das später aufkommende Landeswappen
ist zuerst um 1590 auf dem Siegel des Fürsten Sigismund Báthory zu sehen. Ab dieser Zeit setzt sich dieses Wappen durch; in der Zeit zwischen 1526 und 1590 wurde das Siegel des jeweiligen siebebürgischen Fürsten als Landeswappen angesehen.
Das Siegel von 1590 entspricht beinahe der endgültigen Gestalt des Wappens, wie es durch das Diplom der Kaiserin Maria Theresia aus dem Jahre 1765, das Siebenbürgen zum "Großfürstentum" erklärte, in Form und Farbe amtlich festgelegt wurde.
Danach führt das Wappen in dem durch einen roten Balken geteilten Schild: oben in Blau einen halben ("wachsenden") schwarzen Adler golden bewehrt und mit roter Zunge, begleitet von einer goldenen Sonne rechts oben und einem abnehmenden silbernen Mond links oben (beide Gestirne weisen ein Gesicht auf);
unten in Gold sieben rote Burgen oder Türme (4:3).
Vor 1765 gibt es verschiedene Varianten des Wappens, sowohl was die Einzelheiten der Zusammensetzung als auch die Form- und Farbgebung betrifft.
Fortsetzung folgt .....
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