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Valentin Franck von Franckenstein erblickte das Licht der Welt am 20. Oktober 1643 als Sohn des Hermannstädter Bürgermeisters Valentin Franck und seiner Ehefrau Agnethe, geb. Klein.
Sein Vater bekleidete das Bürgermeisteramt seit dem 29. Dezember 1639, nachdem er 1625 für ein Jahr Rektor des Hermannstädter Gymnasiums, dann Provinzialnotar, und
von 1632 bis 1633 Stadthann von Hermannstadt war. Von 1645 bis zu seinem Tod am 9. Mai 1648 übte Valentin Franck das Amt des Grafen der sächsischen Nation
aus.
Valentin Franck von Franckenstein wuchs somit in einer der angesehensten Patrizierfamilien Siebenbürgens auf, und er sollte dem ehrwürdigen
Geschlecht der Ehre noch Einiges hinzufügen.
Franckenstein besuchte 1661 bis 1663 das Gymnasium in Hermannstadt und studierte im Anschluß in Altdorf bei Nürnberg Jurisprudenz, Philosophie und Theologie.
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LITERATUR:
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· Konrad G. Gündisch, Valentin Franck von Franckenstein 1643-1697, in: Taten und Gestalten.
Bilder aus der Vergangenheit der Rumäniendeutschen, I. Band, Hrsg. Dieter Drotleff, Cluj-Na-
poca (Klausenburg) 1983, S. 140-46.
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